Jetzt bin ich also in Frankreich. Von den 11 Monaten, was vorher nach einer so langen Zeit klang, sind schon 3 Wochen vorbei. 3 Wochen, voll von neuen Eindrücken, neuen Leuten,…

Mein Projekt ist in einer kleinen Schule mit etwas 60 Schülern. Ich soll die Schüler für Europa, Erasmus+ und Deutschland sensibilisieren und sie dazu anregen, auch ins Ausland zu gehen. In der Realität bedeutet das, dass ich sehr viel Freiheit in meinem Projekt habe. Ich darf mich kreativ komplett ausleben und meine Ideen werden, so geht es momentan mit Corona eben geht, alle umgesetzt. Mein Team ist auch toll und ich fühle mich sehr wohl.

Die Schule ist in einem Dorf, aber ich lebe in einer größeren Stadt, Le Mans. Eine sehr schöne, ruhige Stadt, in der man sich zum Glück nur sehr schwer verlaufen kann…

In Le Mans wohne ich in einem Haus mit 5 anderen Freiwilligen, die dieses Projekt in anderen Schulen machen. In dieser kurzen Zeit haben die drei Italiener mich schon so weit beeinflusst, dass ich eigentlich nur noch Pasta esse und das zwischen 20 Uhr und 21 Uhr…sehr spät für mein deutsches Ich. Außerdem übe ich mein Spanisch mit meinen spanischen und argentinischen Mitbewohnern. Im Scherz meinte mein Tutor schon, dass ich am Ende des Jahres vielleicht größere Fortschritte im Spanischen gemacht haben werde als im Französischen. Sprachlich wechsle ich momentan eh regelmäßig zwischen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und den paar Worten Italienisch, die ich bis jetzt so aufgeschnappt habe. Das war am Anfang etwas anstrengend, aber mittlerweile fühlt es sich normal an. Meine WG ist auf jeden Fall super, wir verstehen uns sehr gut und planen jetzt schon Reisen zusammen.

Fenja, Frankreich, Open Door International e.V., Le Mans, Europe en Sarthe, ESK

Alle ESK-Freiwilligen in Le Mans

Fenja, Frankreich, ESK, Europäischer Freiwilligendienst, Erasmus+, Blog

Meine Mitbewohner und ich in Le Mans

Außerdem sind seit 1 Woche 2 weitere Freiwillige in der Stadt, eine Deutsche und eine Italienerin, mit denen ich mich auch sehr gut verstehe. Zugegeben, manchmal ist es sehr angenehm, einfach Deutsch zu reden.

Die letzten Wochen sind wir bereits ein bisschen gereist, auch aus Angst vor einem zweiten Lockdown…Bis jetzt waren wir in Nantes und Paris. Beide Male haben wir sehr französisch in den Städten Kaffee und pains au chocolat zum Frühstück gehabt. Paris ohne Touristen war allerdings sehr ungewohnt und sehr ruhig. Zum Teil wirkte es fast wie ausgestorben, was dem Ganzen irgendwie einen merkwürdigen Touch verpasste.

Die Zeit hier ist auf jeden Fall sehr intensiv und ich bin mir sicher, dass dieses Jahr eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens sein wird. Momentan bin ich wirklich einfach glücklich. Also: Vive la France et vive l’Europe!

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Le Mans

Fenja, Frankreich, ESK, Paris, Eiffelturm, Europa

Monica, Anna, Susanna und ich in Paris (von rechts nach links)

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Unser Ausflug nach Nantes

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Anna und ich in Paris

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Der Park Tessé in Le Mans


1 Comment

Marion · 27. September 2020 at 9:39

Hallo !

Willkommen in Le Mans! Hoffentlich geht es weiter so für dich mit angenehmen Eindrücken uns Erfahrungen =)
Mein erster Aufenthalt in Deutschland ist eine meiner glücklichsten Zeiten… Leider schon lange her! ^^

Marion von ESN

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