Meine Ankunft auf Madeira

Nun bin ich schon fast eine Woche auf dieser wunderschönen Insel und immer noch total verzaubert.
Ab dem ersten Moment auf Madeira hat man automatisch ein Dauer – Grinsen im Gesicht.
Man wird direkt von allen Menschen die man hier trifft in das Leben auf der Insel mit einbezogen und willkommen geheißen. Es gibt keine Berührungsängste – nur offene Arme und Küsschen links, Küsschen rechts.

Olà! Verstehst du mich?

So wird auch die sprachliche Barriere – vor der ich bis zum Beginn meiner Reise etwas Angst hatte – schnell umgangen. In der Unterkunft, im Projekt und auch im Alltag kann man sich gut auf Englisch verständigen. So merke ich bereits nach diesen wenigen Tagen, wie mir die englische Sprache von Tag zu Tag besser über die Lippen geht.
Und nebenbei versuche ich auch immer wieder portugiesische Wörter aufzuschnappen, um am Ende meines Aufenthaltes eventuell etwas Smalltalk auf Portugiesisch führen zu können.

A casa

In der Unterkunft wohnt man mit jungen Menschen aus ganz Europa zusammen – diese kommen zum Beispiel aus Polen, Dänemark, Finnland oder Italien. Die einzelnen Herkunftsländer spielen jedoch spätestens am Abend bei einem Glas Poncha keine Rolle mehr. Hier kommen dann Freiwillige des ESC, sowie Erasmus+ Austauschstudenten und einheimische Studenten zusammen und verbringen lustige und unvergessliche Sommerabende – mit Blick auf den Atlantik.

A Ilha

Dieser Blick auf das Meer ist auch im Alltag auf der Insel der ständige Begleiter, denn Funchal schmiegt sich an steile Berghänge, so dass man fast von überall den Ozean glitzern sehen kann. Doch nicht nur das Meer, auch die Sonne ist fast immer zusehen. Jeden Tag weckt sie mit ihren Strahlen die Insel auf und verschwindet dann meistens am Nachmittag hinter einigen, vom Inneren der Insel kommenden Wolken. Dadurch bleiben die Temperaturen oft stabil bei angenehmen 20-25°C.

Tempo livre

Nach nur einer Woche habe ich bereits viele Menschen kennengelernt und schon einiges erlebt. So war ich zum Beispiel über dem abendlichen Funchal im Felsen klettern oder bin mit einer Gondel zum Botanischen Garten gefahren. Und auch für die nächsten Tage sieht der Kalender einiges vor, zum Beispiel ein Wochenendtrip mit Freunden nach Porto Santo.

O projecto

Und auch bei der Arbeit im Projekt wird man direkt mit einbezogen. Die anderen Freiwilligen, die schon länger im Projekt arbeiten, gaben mir sehr hilfreiche Einblicke in meine nun tägliche Arbeit. Meine Aufgabe wird es später sein, Touristen bei einer Tour durch Funchal in die (geschichtlichen) Geheimnisse der Stadt einzuweihen. Bis dahin muss ich allerdings selbst die Stadt noch weiter erkunden und das ein oder andere kulinarische und kulturelle Geheimnis lüften!

 


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