Das Nachbereitungsseminar mit unseren weltwärts Freiwilligen fand dieses Wochenende statt. Wir hatten wundervolle fünf Tage und einen regen Austausch über Erfahrungen, die nicht immer nur positiv waren, sondern den Freiwilligen auch in vielen Dingen die Augen geöffnet und neue Perspektiven auf unser Lebens in Deutschland eröffnet haben. Wir haben die Stimmen im Nachgang des Seminars von unseren sechs Freiwilligen Clara, Elisabeth, Kaija, Lilli, Lina und Sabrina eingefangen. Was ihnen ihr weltwärts Jahr bedeutet und was sie besonders geprägt hat, erzählen sie hier.

 

Elisabeth, weltwärts 2017/2018 in Armenien

„Mein weltwärts Jahr war für mich die ideale Kombination aus einem Auslandsaufenthalt bzw. Reisen nach dem Abi und sozialem Engagement, das dem ganzen einen Sinn gegeben hat. Auch wirklich an einem fremden Ort zu leben und zu arbeiten hat mir einen ganz anderen Zugang zu Armenien und Armeniern ermöglichst, den ich als „normaler“ Tourist nicht bekommen hätte. Natürlich muss man sich sehr mit seiner eigenen Rolle als Freiwillige, mit kulturellen Unterschieden und Privilegien beschäftigen, allerdings habe ich dadurch auch persönlich viel Souveränitöt und einen anderen Blickwinkel dazu bekommen und hoffe letzteres (den Blickwinkel aus einem vielleicht nicht so bekannten und privilegierten Land) auch hier in Deutschland weiter einbringen zu können. 
Ich persönlich, das kann ich mit Sicherheit sagen, habe nur von weltwärts profitiert.“

 

 

Kaija, weltwärts 2017/2018 in Südafrika

„Mein weltwärts Jahr war für mich

  • das Eintauchen in eine andere Kultur
  • neuen Situationen und Herausforderungen zu begegnen und dadurch persönlich zu wachsen
  • das Kennenlernen vieler interessanter Menschen, die durch gemeinsame Erlebnisse und Abenteuer zu Freunden wurden
  • ein mir davor fremdes Land kennenzulernen und zu bereisen
  • meine Passion in der Arbeit mit Kindern zu finden und meine Fähigkeiten durch die Arbeit mit ihnen zu stärken
  • eine Zeit geprägt von vielen Glücksmomenten. 

Südafrika ist für mich zu einem neuen zu Hause geworden und ich bin unglaublich dankbar, die Chance bekommen zu haben dort in einem Projekt zu arbeiten und ein Jahr zu wohnen.“

 

Lilli, weltwärts 2017/2018 in Tansania

„weltwärts war für mich eine große Chance. Das Programm gibt einem die Möglichkeit, in einem fremden Land zu wohnen und zu arbeiten, auch wenn man keine Lust auf einen Au-Pair-Dienst oder ein Auslandssemester hat. Außerdem kann man unabhängig vom bereits Geleisteten (in Deutschland) zeigen, was in einem steckt. In einer völlig neuen Umgebung legt man alte Gewohnheiten und Meinungen ab und ist gezwungen sich weiterzuentwickeln. So habe ich zum Beispiel ein viel größeres Verständnis von Religion, Bedeutung von Sprache, Selbstreflektion und die Arroganz von „entwickelten“ Ländern erlangt. Zusätzlich musste ich mich auf neue Leute, Hobbys und Regeln einlassen und habe dabei gemerkt, was ich vermisse und was gar nicht so wichtig ist wie gedacht. Durch diese Erfahrung und die perspektivreichen Seminare bin ich definitiv selbstbewusster und offener, aber auch sensibilisierter für die Probleme internationaler Beziehungen geworden.“

 

Lina, weltwärts 2017/2018 in Armenien

„Ich habe während meines Freiwilligendienstes mit weltwärts die Erfahrung gemacht, dass es enorm wichtig ist, sich selbst und sein Handeln zu hinterfragen, um möglichst viel aus dem Freiwilligendienst mitzunehmen. Dadurch habe ich viel über mich selbst und die Dinge, die mir wichtig sind, gelernt. Letztendlich finde ich, dass man sich vor Antritt des Freiwilligendienstes über die Intention des weltwärts-Programmes informieren und bewusst werden sollte, um festzustellen, ob ein Freiwilligendienst mit weltwärts die richtige Entscheidung ist und ob man bereit ist sich selbst zu verändern. Für mich war es die richtige Entscheidung und ich bin dankbar für die Erfahrung, die ich machen durfte, für die Projekte, an denen ich mitarbeiten durfte, sowie die einzigartige Chance, die ich nutzen durfte.“

 

Sabrina, weltwärts 2017/2018 in Tansania

„welwärts bedeutet für mich interkultureller Austausch und Dazulernen in unglaublich vielen Bereichen. Durch meine Zeit in Tansania habe ich meine eigenen Ansichten ganz neu reflektiert und meine Haltung und Offenheit gegenüber Fremdem, anderen Kulturen, Wertvorstellungen und auch gesellschaftlich-politischen Themen verändert. Mit einer Menge Abenteuerlust und Neugierde bin ich ausgereist, aber zurückgekommen bin ich mit vielen neuen Denkanstößen, tollen Freundschaften und Begegnungen, unvergesslichen Erlebnissen und nach einer Zeit, die mich als Person, meine Ansichten und auch mein zukünftiges Handeln für immer geprägt hat.
weltwärts verändert – auf unglaublich lehrreiche, spannende und positive Weise.“

Kategorien: weltwärts 2017-18

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