Ihr Lieben,

jetzt habe ich es auch geschafft, mich auf diesem Blog zu registrieren und loszulegen. (Und nur 1 Tage vor Abschickfrist- Kaching!)

Ich verbringe meine 10-monatigen Weltwärts-Aufenthalt in Quito, Ecuador. Seit über einem Monat lebe ich schon mit meiner Gastfamilie in einem Haus. Diese besteht aus einer Frau und ihrer Schwester, die beide absolut liebenswert und freundlich sind. In unserem Haus gibt es viele Zimmer, die meine Gastmutter an Reisende vermietet. Das heißt für mich, dass in diesem Haus viele internationale Gäste kommen und gehen. Den ersten Monat habe ich also mit einem Holländer und einer Amerikanerin zusammengelebt, mit denen ich auch schnell Freundschaft geschlossen habe.

Von Montag bis Freitag arbeite ich von 9 bis 15 Uhr in einer Einrichtung namens COVi. Das ist eine Einrichtung für „gefährdete“ Kinder, die vor oder nach der Schule kommen und dort ihre Hausaufgaben machen, Essen bekommen und dann spielen können. Morgens kommen die älteren Kinder, im Alter von circa 14/15 und nachmittags kommen die jüngeren, die im Alter von durchschnittlich 6/7 Jahren bei COVi rumturnen. Besonders der Nachmittag macht mir in diesem Projekt viel Spaß, da jüngere Kinder einfach drauf los reden und einen integrieren- egal, ob man die Sprache spricht oder nicht.

Meine Aufgaben bei COVi sind jeden Tag sehr unterschiedlich. Bei den Hausaufgaben zu helfen, ist für mich noch ziemlich schwierig (auf jeden Fall bei den Älteren), da ich auf Spanisch leider nicht erklären kann, wie man die Wurzel aus einem Bruch zieht. Und wenn wir ehrlich sind, könnte ich das auf Deutsch auch nicht.

Ansonsten kehre ich morgens den Hof, helfe in der Küche, helfe bei Bastelarbeiten und gucke kontinuierlich, wo jemand Hilfe brauchen könnte. Am Nachmittag kann ich dann auch ein wenig bei den Hausaufgaben helfen, aber primär spiele ich mich mit den Kindern. UNO ist der Renner zurzeit und es macht mir viel Spaß zu zusehen, wie nach und nach die Kinder die Regeln und das Konzept verstehen.

Ich und ein Paar der Nachmittagskinder

Meine Freizeit verbringe ich immer noch damit, mich in der Stadt zurecht zu finden. Es gibt unendlich viele Bus-und Straßenbahnlinien, die es einem leichter, als auch schwerer machen, von A nach B zu kommen. An den Wochenenden versuchen die anderen Freiwilligen und ich kleine Ausflüge zu unternehmen, um die Umgebung kennen zu lernen.

Viel mehr gibt es auch bisher nicht zu berichten. Ich bin sehr glücklich hier zu sein und freue mich auf weitere 9 Monate in Ecuador.

 

 

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Related Posts

Lea in Tansania

Die ersten Wochen in Tansania

Nun ist es also so weit. Ich werde für 10 Monaten nach Tansania gehen, dort wohnen und arbeiten. Aber von vorn: Am 1. September war der Tag der Tage und das Flugzeug Richtung Süden verließ Weiterlesen

Ferdinand in Tansania

KARIBU SANA

Vor anderthalb Monaten bin ich in Daressalam aus dem Flugzeug gestiegen… seitdem vergeht die Zeit wie im Flug! Bei der nächtlichen Fahrt vom Flughafen zum Office unserer „Partnerorganisation United Planet Tanzania“ bekamen meine Mitfreiwillige Lea Weiterlesen

Annemieke in Ecuador

Schon 1 Monat rum?!

Mein erster Monat in Ecuador; Eindrücke, Erlebnisse und Gedanken. Was mir jetzt im Nachhinein auffällt, einen richtigen Kulturschock hatte ich noch nicht. Zum Großteil liegt das daran, dass meine Gastfamilie mich super herzlich aufgenommen hat Weiterlesen