In letzter Zeit ist es in Gdynia, wo ich ja wohne, wärmer geworden. War es vor einigen Wochen -15° Celsius kalt, ist die Temperatur inzwischen schon wieder über den Gefrierpunkt geschritten. Mir gefällt die Kälte zwar besser, aber für meinen Geschmack ist es noch nicht warm genug, dass ich mich ernsthaft darüber beklagen kann.

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Im Februar hat sich ein älterer Mann darum gekümmert, die circa zwei

ODI, Open Door International e.V., Freiwilligenblog, Erfahrungsbericht, Blog, Auslandsaufenthalt, Freiwilligendienst, Freiwilligenarbeit, Freiwillige, soziales Projekt, Europäischer Freiwilligendienst/Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, ESK, Erasmus+, Polen, ColinMeter langen Eiszapfen von der Regenrinne des anliegenden Gebäudeteils zu entfernen. Das Eis ist schließlich geschmolzen und sollte nicht unkontrolliert auf den Boden herunterfallen. Der Schnee hat sich selbstverständlich ebenso aufgelöst. Seit ich wieder zur

ODI, Open Door International e.V., Freiwilligenblog, Erfahrungsbericht, Blog, Auslandsaufenthalt, Freiwilligendienst, Freiwilligenarbeit, Freiwillige, soziales Projekt, Europäischer Freiwilligendienst/Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, ESK, Erasmus+, Polen, ColinArbeit in die Bibliothek kommen darf, gehe ich oft zu Fuß hin und zurück. An einem dieser Tage bin ich durch einen Wald zurückgelaufen. Mir ist aufgefallen, dass dort der Schnee auf der einen Seite fast komplett geschmolzen ist, auf der anderen jedoch den Boden noch vollständig bedeckt hat.

Was das Polnisch-Lernen anbetrifft, habe ich meine Strategie etwas korrigiert: Ich schreibe mir unter der Woche immer Vokabeln auf, um sie abends noch einmal im Kopf durchzugehen. Jedes Wochenende fokussiere ich mich nur darauf, alle neuen Wörter, die ich gelernt hab, zu wiederholen. Davon abgesehen habe ich damit angefangen, meine Spanisch-Kenntnisse aufzuarbeiten. Die Sprache habe ich in der Schule drei Jahre lang gelernt und ich beabsichtige nicht, sie zu vergessen. Zum Glück habe ich einen venezolanischen Freund, mit dem ich auf Spanisch schreiben kann, um die Sprache im Hinterkopf zu behalten. Wegen der vielen russischsprechenden Freiwilligen, mit denen ich zu tun hab, und meinem generellen Interesse an Sprachen, habe ich mir das kyrillische Alphabet aufgeschrieben, um es mir regelmäßig anzuschauen. Russisch will ich zwar noch nicht lernen, aber in einem halben Jahr will ich mir auf jeden Fall einen Basis-Wortschatz aneignen. Fürs Erste steht aber das Polnische im Vordergrund. Zum Glück haben wir jetzt beim Polnisch-Kurs ein Buch zum Lernen und für Hausaufgaben. Das habe ich mir erst neulich bei der Bücherei ausdrucken lassen. Für die Zukunft will ich selbst mehr auf polnisch reden und mich immer und immer mehr in die Sprache hineinversetzen, um zum Schluss des Projektes hin vom Level her mindestens bei A2 angekommen zu sein.

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Am 11. Februar war in Polen der „tłusty czwartek“, also der „fette Donnerstag“. An diesem Tag werden sehr viele pączki (Krapfen) gegessen. Das ist eine Tradition, die ich so in Deutschland vom Faschingsdienstag kenne. Viele Leute haben in langen Schlangen vor den Läden angestanden, wo man sich die Krapfen kaufen konnte. Etwa eine Woche nach diesem Donnerstag habe ich mit meiner Mentorin Kasia, einer Freundin von ihr und Bill faworki zubereitet. Das ist ein polnisches Gebäck. Wir haben dafür einen Teig zubereitet, den wir geformt und in einem Topf mit Öl frittiert haben. Danach haben wir noch Puderzucker drübergestreut und es uns schmecken lassen.

Das Tattoo, das ich mir hab stechen lassen, ist inzwischen gut verheilt. Es sieht nach wie vor super aus. Hin und wieder hatte ich einen kleinen Juckreiz, der mich aber kaum gestört hat und ein paar Minuten später schon wieder abgeklungen ist. Zudem habe ich mir bei der Apotheke Bepanthen gekauft, um es mir in den ersten zwei Wochen nach dem Stechen des Tattoos regelmäßig auf den Rücken auftragen zu lassen.

Vor Kurzem war ich mit einer Freiwilligen, Emilie aus Frankreich, im Muzeum Emigracji in Gdynia. Ihr Mentor war auch mit dabei. Ich habe einiges darüber gelernt, wie die Polen in den letzten paar Jahrhunderten in andere Länder ausgewandert und – in den meisten Fällen – zu ihrem Heimatland zurückgekehrt sind. Wie schon so oft habe ich auch bei diesem Museum die Erfahrung gemacht, von einer Informationsflut getroffen worden zu sein. Trotz dessen war es relativ interessant und ich habe viele neue Dinge gelernt.

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ODI, Open Door International e.V., Freiwilligenblog, Erfahrungsbericht, Blog, Auslandsaufenthalt, Freiwilligendienst, Freiwilligenarbeit, Freiwillige, soziales Projekt, Europäischer Freiwilligendienst/Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, ESK, Erasmus+, Polen, ColinBei einem weiteren Ausflug, diesmal nach Malbork, war Emilie wieder mit dabei, außerdem mein roommate Johannes und Elniz aus Aserbaidschan. Zusammen haben wir ein Auto gemietet, um zu einer Burg zu fahren, die in Malbork steht. Wir hatten einen audio guide, von dem wir durch den Platz geleitet wurden. Es handelt sich um die größte Burg der Welt, doch ungünstigerweise konnten wir aus Corona-Gründen nicht die gesamte Burg besichtigen. Dennoch hat mir das, was ich gesehen habe, sehr gut gefallen. Nach dem Besuch bei der Burg sind wir weitergefahren und abends bei einem See spazieren gegangen. Zu dieser Zeit war es eher kalt und wenn die vagen Wettervorhersagen stimmen, wird es nächste Woche wieder etwas schneien. ODI, Open Door International e.V., Freiwilligenblog, Erfahrungsbericht, Blog, Auslandsaufenthalt, Freiwilligendienst, Freiwilligenarbeit, Freiwillige, soziales Projekt, Europäischer Freiwilligendienst/Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, ESK, Erasmus+, Polen, ColinODI, Open Door International e.V., Freiwilligenblog, Erfahrungsbericht, Blog, Auslandsaufenthalt, Freiwilligendienst, Freiwilligenarbeit, Freiwillige, soziales Projekt, Europäischer Freiwilligendienst/Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, ESK, Erasmus+, Polen, Colin

 


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