Der Sommer in Portugal begann und ich erlebte ihn gemeinsam mit Freunden an Stränden in der Sonne, in den Wellen, auf felsigen Klippen, in wilden Landschaften und in grünen Parks.

Besuch aus der Heimat

Zwei gute Freunde aus meiner Heimatstadt in Deutschland haben mich Anfang des Monats zehn Tage lang besucht. Wir sind durch Lissabon gelaufen, ich habe ihnen mein Zuhause, meinen Arbeitsplatz und meine Lieblingsorte gezeigt.

Einer davon ist mit Sicherheit der Strand von „Guincho“, den man mit dem Bus in 20 Minuten von Cascais aus erreicht. In dieser Zeit des Monats finden in Lissabon die traditionellen Festtage „Santos Populares“ statt, die die Menschen der Stadt auf den großen Festtag „Santo Antonio“ am 12. Juni vorbereiten. Überall in der Stadt gibt es kleine Bühnen, Tische und Bänke. Alles ist geschmückt mit bunten Girlanden, die die Menschen auf den Straßen zum Trinken und Tanzen einladen.

Wir hatten viel Spaß, sprachen über alles, was passiert ist, seit wir uns nicht gesehen haben. Wir genossen die gute Atmosphäre in Portugal. Ihr Besuch war wirklich schön und es fühlte sich gut an, sie bei mir zu haben!

Mid-Term-Training

Unmittelbar nachdem sie Lissabon mit dem Flugzeug nach Deutschland verlassen hatten, ging es für mich zum Mid-Term-Training. Das fand in der „Serra da Estrela“ in der Nähe der Stadt „Covilhã“ statt. 29 internationale Freiwillige aus ganz Portugal und ich kamen in einer komfortablen Jugendherberge zusammen. Auf der höchsten Gebirgskette des portugiesischen Festlandes. Große, saubere und gemütliche Zimmer mit wunderschönem Blick auf die Landschaft aus schroffen Felsen, wildem gelbem Ginster und violettem Heidekraut.

Während meines On-Arrival-Trainings habe ich neue inspirierende Menschen kennengelernt, von denen ich lernen konnte. Menschen, die mich auf ganz verschiedene Art und Weisen an Energie und Liebe bereichert haben. Diese Tage waren also wirklich wertvoll!

Die Gesellschaft der Menschen, die Aktivitäten, die natürliche Umgebung und das Gefühl, eine solche Reise zu machen, erinnerten mich an einen „Schulausflug“. Das brachte irgendwie eine angenehme Atmosphäre mit sich.
Wir gewannen neue Perspektiven über den EFD, und ich reflektierte meine Zeit mit meinem Projekt von Anfang an. Nachdem wir die Zeit in den Bergen genossen hatten, fuhren wir mit dem Bus zurück nach Lissabon. Wir verbrachten den nächsten Tag am Strand, um die Sonne zu genießen.

Familienbesuch

Und da der Juni voller Ereignisse und Aktivitäten sein würde, kam natürlich einen Tag später mein Vater am Flughafen an, um mich zu besuchen. Wir verbrachten Zeit miteinander und genossen die Gesellschaft so sehr, dass ich eine gewisse Erleichterung empfand, nachdem ich ihn sechs Monate lang nicht gesehen hatte. Wir haben zusammen einen „untypischen-touristischen-Ausflug“ gemacht, den ich organisiert habe. Während eines Tages gingen wir zusammen zu meinem Arbeitsplatz, um alle Leute zu sehen und die Aufgaben zu zeigen, die ich dort durchführe. Und um das Umfeld zu präsentieren, welches mich nun seit etwa neun Monaten umgibt.

Und an einem anderen Tag nahmen wir das Boot in Lissabon, um zum anderen Ufer des Tejo zu fahren, nach „Cacilhas“. Dort hatten wir ein typisch portugiesisches Mittagessen in einem traditionellen kleinen Restaurant in der Nähe des Hafens mit frischem, leckerem Essen, einem wunderschönen Panorama auf die Stadt Lissabon und erschwinglichen Preisen. Abends brachte ich meinen Vater in unsere Wohnung in Oeiras und zeigte ihm, wo, wie und mit wem ich seit neun Monaten zusammen lebe.

Während der zweiten Hälfte seines Besuches haben wir uns ein Auto gemietet und sind nach Lagos an die Algarve gefahren. Auf dem Weg dorthin besuchten wir einige romantische Dörfer entlang der Küste, wilde Strände und durchquerten malerische Landschaften.
Die Zeit mit meinem Vater war unglaublich und ich bin dankbar für die Woche, die wir zusammen verbracht haben!

Projekt und Freizeit

Nachdem mein Vater Portugal wieder verlassen hatte, genoss ich meine Arbeit. Ich verbrachte Zeit mit den Senioren und den Kindern und erledigte meine Aufgaben im Zentrum! An meinem Arbeitsplatz in Caxias und ProAtlântico in Cruz Quebrada hatten wir das traditionelle Sommerfest „Arraial“, bei dem es im Grunde darum geht, den Sommer mit Sardinen zu begrüßen, Bier zu trinken, zu tanzen und draußen auf der Straße zu sein. Ich habe die Festlichkeiten mit logistischen und organisatorischen Diensten unterstützt und zur Durchführung der Veranstaltungen entscheidend beigetragen!

Das Wetter war schön und sonnig, nicht zu heiß und perfekt, um draußen zu sein, in einem Café zu sitzen. Oder um ein Buch zu lesen, in meinem Skizzenbuch am Strand zu zeichnen. Oder sich mit Freunden im Garten zu treffen und gemeinsam zu entspannen.
Und vielleicht kann ich sogar hinzufügen, dass ich in diesem Monat angefangen habe, Gitarre autodidaktisch zu lernen. Manchmal mit Unterstützung eines Freundes und von YouTube-Videos, was mein musikalisches Verständnis bereichert und meinen Horizont in Bezug auf neue Erfahrungen und den Prozess kreativer Aktivität erweitert .

Juni war voller Liebe, Bewegung, neuer Erfahrungen, Musik und Freude und bleibt mir als wundervolle Erinnerung mit einzigartigen Momenten in Erinnerung.


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