Der Monat März brachte mir so viele süße Düfte der bunt sprießenden Frühblüher am Wegesrand, ein glückliches Wiedersehen mit einem meiner besten Freunde, wunderschöne und abenteuerliche Entdeckungsreisen auf Madeira und jede Menge Sonne!

 

Bergfest heißt es jetzt nach sechs Monaten Portugal!

Ich glaube es kaum, jedoch liegen vor mir nun plötzlich „nur noch“ weiter sechs Monate Ausland, bevor ich wieder Heimatluft schnuppere.

Der dritte Monat des Jahres Zweitausendneunzehn begann mit dem Besuch eines meiner bester Freunde mit seiner Freundin. Das Wiedersehen war super und erfüllte mich noch einmal mit der angenehmen vertrauten Gewissheit, ein solches Glück mit solch guten Freunden zu haben.

Wir reisten in der Umgebung umher, ich zeigte meine Lieblingsorte, wir lachten, erzählten und staunten, so dass sieben Tage sich anfühlen mussten wie ein ganzer Monat. Überaus zufrieden und gestärkt verabschiedete ich sie nach einer Woche wieder und fuhr zum Strand.

 

Etwa zwei Wochen später befand ich mich mit drei Freunden, die ich hier in Portugal kennen gelernt habe, im Flugzeug Richtung Madeira!

Bereits seit Ende November hatte ich mich auf diese Reise gefreut und immer mal wieder vorbereitet. Sechs Tage in Mitten des Atlantischen Ozeans hinterließen in uns allen einen wunderschön-kräftigen bleibenen Eindruck, weckten und bestärkten die Abenteuerlust und den Wandergeist in uns und verpflegten uns mit frischen Früchten, sagenhaften Ausblicken, nassen Anziehsachen und einem breiten Lächeln.

Zwischen meines Freundesbesuches und der Madeirareise arbeitete ich natürlich in meinem Projekt, in welchem ich mich zunehmend vertraut und wohl fühle.

 

Meine Zeit im Projekt

Nach wie vor fasziniert es mich, wie sehr doch sowohl die älteren, als auch die jüngeren Menschen mich lehren und reifen lassen. Manchmal bewusst durch ein direktes Gespräch und Offenbarung ihrer inneren Stimmung, ein andermal unbewusst durch Situationen und Verhalten, welche ich beobachte und dementsprechend für mich und meine Mitmenschen interpretiere.

Meine Arbeit macht mir Spaß und ich bin glücklich und dankbar, dass ich genau zu dieser Zeit an genau diesem Ort hier in Caxias, Portugal bin.

Genieße ich  das Leben in tiefen Zügen, so zeigt sich das auch daran, dass mein Ordner mit den Fotos aus dem jeweiligen Monat eher spärlich gefüllt sind. So auch dieses Mal. Wenige Fotos – viele Erinnerungen.

So schön ein gut geknipstes Foto an der richtigen Stelle auch sein mag, Erinnerungen stärken sie nicht. Ist etwas wirklich wertvoll und wichtig für einen Menschen, behält er dieses Gefühl in sich, ohne es materialisieren zu müssen. Darum bitte ich um Verständnis: Heute mal kein Foto :).

Ich wünsche euch Genuss und Sonne,

David Alexander Fuss

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