5 Gründe, die für einen EFD sprechen

„Das ist eine Zeitverschwendung“, „Was bringt dir das?“ und „Warum?!“ – das sind nur einige Phrasen, die man oft zu hören bekommt, wenn man sich für einen Freiwilligendienst entscheidet. Warum es sich aber trotzdem lohnt, zeigen folgende Gründe:

1. Es ist kostenlos!

ODI, Open Door International e.V., Freiwilligenblog, Erfahrungsbericht, Blog, Auslandsaufenthalt, Freiwilligendienst, Freiwilligenarbeit, Freiwillige, soziales Projekt, Europäischer Freiwilligendienst, EFD, Erasmus+, Lettland, HanhRichtig gehört. Dieses Mal ist es keine Spam-E-Mail, die einen dazu verleiten möchte, auf einen Link zu klicken, was dann dazu führt, dass man sich einen Trojaner auf die Festplatte herunterlädt. Dieses Mal kann man dem Glauben schenken ohne böse Überraschungen erwarten zu müssen. Der Großteil der Flugkosten (manchmal: die kompletten Kosten), Unterkunft, Verpflegung, Versicherung und ein monatliches Taschengeld werden zur Verfügung gestellt. Abgesehen davon sieht ein EFD im Lebenslauf sehr gut aus.

2. Urlaub + Menschen helfen = EFD
Gleich nach der Schule weiter studieren gehen, ist nicht für jedermann etwas. Manche wollen ein bisschen mehr sehen  als das, was GoogleMaps hergeben kann. Manche müssen aber auch einfach nur eine Wartezeit überbrücken. Nichts tun ist langweilig. Warum also dann nicht etwas Sinnvolles tun, bei dem man vielleicht auch noch einige Dinge fürs spätere Leben lernt?

3. Die Qual der Wahl
Nicht nur kann man seinen EFD als deutscher Staatsbürger in jedem Land dieser Welt absolvieren (solange man ein passendes Projekt im Zielland findet), man hat auch eine breite Auswahl von Themen, für die man sich bewerben kann. Umwelt ist für einen nicht so interessant? Was ist dann mit einer Arbeit als Lehrer in Asien? Oder Denkmalschutz, Politik, Gesellschaft? Vielleicht ist aber auch eine Arbeit in einem Kunstatelier ansprechend?

4. Life: Restart
Es hört sich anfangs ein bisschen einschüchternd an, in ein Land zu gehen, dessen Kultur, Sprache und Gepflogenheiten man überhaupt nicht kennt, in ein Land zu gehen, in dem man anfangs keine Freunde hat – das bedeutet aber nicht, dass man alleine ist. Die Aufnahmeorganisation ist in den meisten Fällen ein guter Ansprechpartner, ODI hilft einem auch aus, sogar ein Mentor steht einem zur Verfügung! Oftmals lebt man auch mit anderen internationalen Freiwilligen zusammen und lernt Leute über die Arbeit kennen. Wenn überhaupt, dann ist das eine Chance, sich komplett neu zu erfinden.

5. Den Horizont erweitern
Das hört sich jetzt wie eine abgedroschene Floskel an, die wieder und wieder rausgehauen wird, jedoch gibt es einen guten Grund dafür, dass dies so oft gesagt wird. In dem einen Jahr, in dem man weg sein wird, ist es unausweichlich, dass man etwas Neues lernen wird. Egal, ob man will oder nicht. Manches wird einen sogar prägen. Neues Land, neue Kultur, neue Sprache, neue Menschen, neue coole Gepflogenheiten, Neustart – wen packt da nicht die Neugierde? Auf, auf, zu neuen Ufern!

 


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