In weniger als einem Monat werde ich im Flugzeug nach Großbritannien sitzen und Deutschland für die nächsten 12 Monate den Rücken kehren. Ich werde direkt an der Steilküste Cornwalls leben und dort mit anderen Freiwilligen in einem Affenpark arbeiten.

Ein komisches Gefühl, das Zuhause der letzten 19 Jahre für ein Jahr zu verlassen.

1 Jahr? Ich mein, das ist ganz schön lang. Betrachtet aufs ganze Leben, ist es doch ganz schön kurz. Und trotzdem glaube ich, dass mich das kommende Jahr menschlich ganz schön bereichern wird. Bereichern an Lebenserfahrung (durch positive und negative Ereignisse), an Sprachkenntnissen, an Freunden aus aller Welt.

odi-freiwilligendienst-england-hannah-zwischen-bammel-und-vorfreude

Natürlich ist der Gedanke ans Weggehen auch mit Ängsten verbunden.

Was ist, wenn ich mich mit den anderen Freiwilligen und Mitarbeitern nicht verstehe? Was ist, wenn mir die Arbeit keinen Spaß macht? Was ist, wenn ich mich in der Gegend unwohl fühle?

Aber vielleicht sollte ich mir über all dies nicht zu viele Gedanken machen. Die Ängste über Bord schmeißen. Respekt haben, aber keine Furcht. Vorfreude haben, aber nicht zu viele Erwartungen. Das ist wohl der Schlüssel meiner Vorbereitung für die nächsten 12 Monate im Südwesten Englands.


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