Schon seit 5 Monaten leben wir nun in Griechenland, lernen die Kultur jeden Tag ein wenig näher kennen, genießen das Abenteuer und lernen – vor allem über uns selbst. In der Vergangenheit sahen wir schon verschiedene Orte in Griechenland und dieses Wochenende konnten wir endlich nach Thessaloniki reisen!

Die Hinreise

Thessaloniki ist die zweitgrößte Stadt in Griechenland, mit ca. 300.000 Einwohnern und sehr vielen Studenten. Die Reise begann in dem Ort Levadia, in dem wir leben. Geplant waren vier Stunden Zugfahrt, durch verschiedene Probleme benötigten wir allerdings sieben Stunden, wodurch wir wertvolle Gespräche mit anderen Zugreisenden führen konnten. Erst funktionierte die Lok nicht und wir standen einige Stunden im Nirgendwo, im Dunkeln, was ein wenig gruselig war. Als wir weiterfahren konnten und nach langem Warten in Thessaloniki ankamen, mussten wir noch über eine Stunde im Zug warten, weil ein Auto die Bahngleise blockierte. Letztendlich war es allerdings ziemlich witzig.

In Thessaloniki

Endlich angekommen, hungrig und frierend, suchten wir die Wohnung eines airbnb Vermieters, bei dem wir schlafen wollten. Der Mensch war sehr nett und freundlich, das Zimmer liebevoll eingerichtet und er hat sogar für uns gekocht! Dabei war es interessant Gespräche über verschiedene Themen wie Politik und die griechische Regierung zu führen.

Die Stadt kann man zu Fuß sehr gut erkunden, sie liegt direkt am Meer und den Sonnenuntergang an der Promenade zu genießen, ist wirklich wunderschön. Besonders die Straßenkunst in Form von verschiedenen Graffiti ist einzigartig. Bei einer free walking Tour konnten wir die Geschichte und verschiedene Ereignisse besser verstehen, nette Reisende kennen lernen und gute Tipps erhalten.

Es war sehr schön wieder in einer großen Stadt zu sein und nach sehr langer Zeit internationales Essen zu genießen, da in Levadia diese Möglichkeit leider nicht besteht. So gab es Falafel, Reis und chinesische Nudeln.

Die Welt mit offenen Augen betrachten

„Durch alternatives Reisen lernt man die Menschen und die Kultur viel besser kennen und es ist wichtig, dass wir nicht als Touristen, sondern als neugierige Gäste die Welt bereisen, sie kennen lernen, sie verstehen und verändern. Jeder kann etwas verändern, wenn auch nur ein wenig, für irgendjemanden bedeutet es die Welt!“ ein Zitat unseres Tourguides, der die Welt mit offenen Augen betrachtet.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Related Posts

EFD 2017-18

Eine Woche blau und gelb

Knapp drei Wochen sind von meinem EFD noch übrig, dann geht es nach Deutschland. Ich kann gar nicht glauben, wie schnell der Sommer vergangen ist. Aber wenn man bedenkt, was ich alles gemacht habe, ist Weiterlesen

EFD 2017-18

Die Wahrheit hinter den Klischees

In den vergangenen elf Monaten habe ich nun mit Freiwilligen aus aller Welt zusammen gelebt. Ich bin mir sicher, dass ich dadurch für die Zukunft einiges an sozialen Kompetenzen erlernt habe, vor allem was den Weiterlesen

EFD 2017-18

Freude ausstrahlen – EFD im Rifugio Re Carlo Alberto (Altersheim in Italien)

Mein EFD im Rifugio Re Carlo Alberto (Altersheim in Italien) Wir Freiwilligen am Rifugio Re Carlo Alberto sind für die Animation zuständig. Wir spielen mit den Gästen Karten, kochen, backen, basteln, singen, tanzen, gehen spazieren oder Weiterlesen