Das Kälteste, was ich hier erlebt habe waren -35°C, und ja, das war schweinekalt, aber man geht halt nicht lange draußen spazieren und trinkt Tee sobald man zuhause ist. Man merkt auch, dass die generelle Stimmung etwas sinkt wenn es so kalt ist und überall Schnee liegt. Andererseits ist es auch nicht wahnsinnig schlimm zuhause zu sitzen. Ich persönlich finde den Winter in Joschkar-Ola super! Es ist nicht so ein uselliges, halbkaltes, schneeregnerisches Wetter wie die letzten 10 Jahre bei uns zuhause, sondern es ist richtig klirrend kalt.ODI, Open Door International e.V., Freiwilligenblog, Erfahrungsbericht, Blog, Auslandsaufenthalt, Freiwilligendienst, Freiwilligenarbeit, Freiwillige, soziales Projekt, Europäischer Freiwilligendienst, EFD, Erasmus+, Russland, Katharina

Ich habe also Schneeballschlachten gehabt, wir sind nicht weit von zuhause Snowboardfahren gegangen, hatten viele, viele lustige Spieleabende zuhause, und waren Gummireifenrutschen.

Allerdings hatte ich einen Tag keine zweite Hose an (normalerweise Leggins und Jeans) und am nächsten Tag hatte ich große blaue Flecken an den Innenseiten meiner Oberschenkel – nachdem ich ein paar Tage gerätselt habe, wie ich bitte blaue Flecken auf den Innenseiten meiner Oberschenkel bekommen habe, habe ich verstanden, dass es sowas wie das erste Stadium einer Erfrierung ist. Der Winter ist also durchaus gefährlich, besonders für die Männer, die manchmal betrunken auf der Straße liegen.
Den ersten Schnee habe ich Ende Oktober gesehen, den letzten Ende Mai – aber das war wohl auch ein besonders langer Winter, normalerweise ist wohl ab März oder April spätestens auch Frühling in Joschkar-Ola.

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Auf dem drittten Bild hier war es so kalt, dass sich an meinen Wimpern Eis gebildet hat.


Katharina

Ich bin Katharina und haben mein EFD in Russland - genauer gesagt Joschkar-Ola (eine Kleinstadt ca 600km östlich von Moskau) von Sommer 2016 bis Sommer 2017 gemacht. Den Blog habe ich erst einen Monat vor Ende des EFDs angefangen, daher besteht er eher aus Rückblicken, von meinem Jahr und generellen Erkenntnissen, zum beispiel auch über Vorurteile usw. Kurz zusammengefasst kann ich schonmal sagen, dass es sich absolut gelohnt hat und ich es nur empfehlen kann, ich habe den russischen Winter unbeschadet überlebt, and vielen Projekten und Events teilgenommen und unglaublich viele nette, super offene Leute getroffen, die mein Jahr in Russland einzigartig gemacht haben!

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