Nun dachten wir die sieben Plagen unseres EFDs überlebt zu haben- wir konnten nicht nur erfolgreich einer Freiwilligen bei dem Kampf gegen ihre Allergie und ihre Flöhe helfen, ihren Laptop wieder reparieren, auseinander fallende Stühle durch neue ersetzen und verstopfte Toiletten reinigen, um endlich trockenen Fußes unsere Geschäfte erledigen zu können, sondern auch durch einen Reinigungsplan ein Minimum an Ordnung in unser Apartment bringen und und und. Doch schon kommt die nächste Katastrophe. Dieses mal aber nicht über uns, sondern über unsere Bienen.

Wir waren damit beschäftigt die Rähmchen, die für den Winter aus den Bienenzargen entfernt wurden, zu sortieren und zu reinigen. Das heißt, entweder das Wachs entfernen und Rähmchen mit Feuer desinfizieren oder Rähmchen mit gutem Wachs in Papier einzuwickeln. Schon mehrere Wochen waren wir mit dieser Arbeit beschäftigt, denn Bienen sind sehr sensible Tiere und wirklich alle Ritzen und Spalten der Rähmchen mussten blitzeblank und ohne Wachsreste sein. Als wir gerade die letzten Boxen fertig hatten und alles verstauen wollten, bemerkten wir komische Rückstände an den noch mit Wachs gefüllten Rähmchen. Als wir das Papier entfernten bot sich uns das Horrorszenario eines jeden Imkers.

Bienen

Komplett zerfressen. Aus den tiefsten Löchern mussten wir die Larven ziehen, um die Rähmchen zu reinigen

In den Holzrahmen hatten sich hunderte von Larven eingenistet und zu Raupen entwickelt, die nun begannen dass Wachs zu fressen. Die große und die kleine Wachsmotte hatten es sich in unseren Bienenzargen gemütlich gemacht und so gut wie alle Wachsrückstände, die wir für das kommende Jahr nutzen wollten, kontaminiert.
Also machten wir uns erneut ans Putzen und entfernten alles Wachs, desinfizierten Zargen und Rähmchen und verstauten alles.

Bienen

Alle Wachsrückstände müssen entfernt werden. Das benötigt Zeit

Jetzt muss für den kommenden Sommer mehr zusätzliches Wachs gekauft werden. Hoffentlich bleiben die Bienen bis dahin von weiteren Plagen verschont.

Até mais

Eure Maria
Porto de Mós


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