Der Anfang

Es sind 12 Monate (ab September 2016) vergangen als ich begonnen habe meinen Auslandsaufenthalt nach dem Abitur zu planen. Beliebte Länder waren halt USA, Kanada, Australien, Neuseeland usw., aber finanziell reicht es dafür nicht. Bei der weiteren Recherche habe ich dann das erste Mal vom Europäischen Freiwilligendienst erfahren. Damals suchte ich nach einer kostengünstigen Möglichkeit ins Ausland zu gehen.

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Hier habe ich das erste Mal vom EFD erfahren.

Vor 11 Monaten habe ich mich dann für eine Entsendeorganisation (EO) beworben. In dem Fall war es Open Door International in Köln. Das war die erste Bewerbung und nach der Zusage auch die einzige gewesen. Ich dachte mir: Hoffentlich ist die Suche nach einer Aufnahmeorganisation (AO) auch so einfach. Doch da täuschte ich mich.

Nach dem Auswahltag im ODI-Büro im November 2016 ging es dann auf die Suche nach einer AO im europäischen Ausland. Meine Wunschländer waren Skandinavien (Schweden, Norwegen und Dänemark), Niederlande, Großbritannien und Frankreich. Sehr beliebte Länder und somit viele Bewerber auf wenigen Plätzen. Außerdem habe ich mich auf Projekte mit den Schwerpunkten Bildung, Kultur, Medien und Jugendarbeit konzentriert.

Nach neun langen Monaten, nach insgesamt 34 Anfragen und 26 vergeblichen Bewerbungen, musste ich mich für andere Länder bewerben. Von den internen Stellen von ODI habe ich mich noch für Griechenland beworben. Es ist ein mediterranes Urlaubsland, hat viele Inseln, tolle Landschaften, kam häufig in den Nachrichten wegen der Schuldenkrise vor und ist bekannt für Fetakäse und Oliven. Mehr weiß ich nicht. Und dies ist jetzt eine gute Möglichkeit das zu ändern. 🙂

Der Hinweg

Nach einem knapp drei-stündigen Flug von Düsseldorf aus nach Athen ging es mit dem Bus weiter zum Busbahnhof in Kifissos (im Westen von Athen) und dort musste ich umsteigen. Die nächste Busfahrt dauerte ca. zwei Stunden und da war ich schon von der Fahrt und der hohen Temperatur sehr erschöpft. Ein erstes Highlight vor der Ankunft war dann der rotfarbene Sonnenuntergang, den ich übers Meer sehen konnte.

odi-freiwilligendienst-efd-auf-gehts-griechenland-anfang-europa-erasmus-danny-orfeasDie Ankunft

An der Haltestelle von Xylókastro haben mich dann zwei Mitbewohner abgeholt, die mich zur Unterkunft gebracht haben. Bei der Ankunft haben mich die anderen sieben Mitbewohner dann freundlich gegrüßt, aber ich hatte ein mulmiges Gefühl weil ich nun mit vielen neuen Leuten und der neuen Umgebung konfrontiert wurde. Ich habe dann noch schnell was gegessen und bin einfach ins Bett gefallen.

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