Hi, ich bin’s Franzi und ich bin inzwischen in England angekommen… und schon seit ca. zwei Monaten hier. 😀

Meine Freiwilligenarbeit mit Menschen mit Behinderungen

Ich arbeite in einem Pflegeheim für Menschen mit Behinderungen und habe hier hauptsächlich die Aufgabe ihren Alltag zu gestalten. Ich teile mir eine kleine Wohnung mit einer spanischen Freiwilligen und wir wohnen im gleichen Haus, in dem wir auch arbeiten. Wir organisieren sehr viele unterschiedliche Aktivitäten: es wird viel gebastelt und gemalt, gebacken, gespielt und Musik gemacht. Besondere Favoriten der Bewohner sind die Karaoke Nachmittage. Carla (die Spanierin) und ich dürfen außerdem bei sogenannten „Outings“ mitkommen, wo wir mit den Bewohnern zum Beispiel Bowling gehen, in der Stadt Tee trinken gehen oder Theaterstücke besuchen. Bei all dem werden wir von vielen anderen lokalen Freiwilligen unterstützt, die jede Woche kommen und uns helfen.

Erstes eigenes Projekt – Krippenspiel und proben, proben, proben…

Besonders schön ist, dass wir auch unsere eigenen Projekte einbringen und organisieren können. So habe ich die Möglichkeit gehabt ein Krippenspiel mit den Bewohnern auf die Beine zu stellen. In den Wochen vor Weihnachten waren wir damit beschäftigt Kostüme und Requisiten zu basteln, Weihnachtslieder zu singen und die Abläufe zu proben. Wir entschieden uns dazu einen Erzähler zu haben, der uns durch die Geschichte leitete, diese Rolle übernahm ein Bewohner der lesen und sprechen kann. Dies ermöglichte aber auch non-verbalen Bewohnern und Personen mit Gedächtnisschwierigkeiten bei unserem Krippenspiel mitmachen. In den nächsten Monaten werden wir hoffentlich noch mehr solcher Projekte umsetzen können.

Erstes Seminar im Ausland

Außerdem hat bereits das erste Seminar in London stattgefunden, von dem ich euch berichten möchte, da es einfach SO SO viel Spaß gemacht hat. Wir waren eine Gruppe von ca. 30 Freiwilligen aus ganz Europa – Spanier, Franzosen, Dänen, Italiener, Österreicher, Griechen, Türken, Ukrainer, Finnen… sie alle waren vertreten. Wir haben uns drei Tage lang über unsere Vorstellungen, Erfahrungen, Hoffnungen und Fragen ausgetauscht und dabei sehr viel gelacht. Und abends haben wir uns dann in Londoner Pubs gesetzt, haben das Winterwonderland im Hyde Park besucht, die Weihnachtsdekorationen in der Oxford und der Carnaby Street bewundert und überall Fotos gemacht.

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Als Hufflepuff und Hogwartsschüler musste ich natürlich Kings Cross einen Besuch abstatten

 

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Oxford Street mit Weihnachtsbeleuchtung

 

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Carnaby Street im Weihnachtskarneval

 

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Unsere enthusiastische EFD-Gruppe im Winterwonderland (leider erst 15 Minuten vor Schließung dort angekommen :D)


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Und das typische London Bild durfte natürlich auch nicht fehlen…

Mein Zuhause Norwich

Norwich, die Stadt in der ich wohne (naja ich wohne eigentlich zwischen Feldern und Wiesen eine halbe Stunde außerhalb, aber wer sieht das schon so genau :D) habe ich schon total ins Herz geschlossen. Sie hat ca. 200.000 Bewohner (gerade gegoogelt) und fühlt sich daher weder zu klein noch zu groß an. Es ist eine Unistadt, das heißt hier ist immer etwas los, was junge Leute organisiert haben oder uns interessiert. Außerdem ist die Stadt einfach sehr hübsch: „Norwich Lanes“ werden die süßen Gassen in der Stadt genannt, in denen man viele kleine Läden und Museen findet. Ich persönliche liebe die Charity Shops – Läden in denen es Second Hand Kleidung, Bücher, CDs und alles mögliche andere zu finden gibt. Alle Erlöse gehen direkt an die entsprechenden Charities: Cancer Research, Oxfam etc. Außerdem findet man überall süße kleine Cafés und Restaurants. An der Riverside – also direkt am Wasser – kann man auch sehr schön essen gehen oder einfach ein bisschen spazieren gehen. Achja und überall ist es flach, das heißt Fahrradfahren ist angesagt. Finde ich total super, denn die Kleinstadt aus der ich komme ist so bergig, dass sie „Gevelsberg“ heißt…

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Royal Arcade in Norwich – weihnachtlich dekoriert

 

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Mein Zuhause – das Pflegeheim „The Grove“

 

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Basteln von Weihnachtskarten

 

So jetzt habt ihr schonmal einen Eindruck von meinen ersten zwei Monaten hier in Norwich bekommen. Ich freue mich auf alles was noch kommt und werde euch weiter Bericht erstatten. Ganz liebe Grüße!  🙂


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