Hannah, EFD, ODI, England, Erasmus+

Am 01.10 bin ich hier in England gelandet – natürlich im Regen 🙂

Um ehrlich zu sein war der erste Tag hier im Affenpark schon ein kleiner Kulturschock 😀
Just in the middle of nowhere, keine Nachbarn, fremde Menschen, keine Läden in der Nähe. Ohne Auto kommt man hier nicht weit, ins nächste Dorf zu laufen dauert 45 Minuten. Und das für mich als Stadtmädchen, das zehn Minuten mit der Bahn zum Stadtzentrum brauchte und wochenends gut und gerne Freitag und Samstag Nacht dort verbracht hat. Und trotzdem beginnt es mir hier langsam zu gefallen. Die Menschen um mich herum sind alle super nett, jeder kümmert sich um jeden. Abends sitzen wir oft zusammen, schauen Fernsehen lachen, spielen, diskutieren. Wir leben alle zusammen in einem großen Haus mitten im Park, ich teile mir ein Zimmer mit einer anderen deutschen Freiwilligen, in das übrigens nicht mehr als unsere Betten und ein Nachtisch passt, in welchen wir unsere Kleidung verstaut haben.

Die Landschaft ist wirklich mehr als schön und – an alle die über das nächste Urlaubsziel nachdenken – auf jeden Fall einen Besuch wert! Der Park ist direkt über dem Meer, um den Park herum ist nicht mehr als Wasser, Feld und Wiese, so weit das Auge reicht.

.Hannah, EFD, ODI, England, Erasmus+

Hannah, EFD, ODI, England, Erasmus+

Im ersten Monat sieht der Alltag von uns europäischen Freiwilligendienstlern ziemlich gleich aus. Vormittags werden die Affenkäfige geputzt (ich kann euch jetzt schon berichten, dass das nie mein größtes Hobby wird, die Käfige sind heiß, stickig und stinkig). Nachmittags stehen verschiedene Jobs an: Essen für die Affen vorbereiten ( die haben es echt gut hier, bekommen jeden Tag was anderes, von Früchten, Gemüse und Bohnen bis zu Eiern, gebackenen Äpfeln und Kuchen! :o), Äpfel pflücken, Komposting, putzen ect.

Ab dem zweiten Monat wird das ganze um einiges vielfältiger. Wir werden in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Ich werde dann im Souvenirshop arbeiten, Onlinebestellungen annehmen (Wie wärs mit einem süßen kleinen Kuscheltieraffen Leute?! 😀 ) und Reden über die Affen halten.

Die Geschichte jedes einzelnen Affen ist wirklich rührend und auf jeden Fall erzählenswert, aber das ist nochmal ein Thema für sich.

Bis dahin,

eure Hannah

Hannah, EFD, ODI, England, Erasmus+

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Related Posts

EFD 2017-18

Eine Woche blau und gelb

Knapp drei Wochen sind von meinem EFD noch übrig, dann geht es nach Deutschland. Ich kann gar nicht glauben, wie schnell der Sommer vergangen ist. Aber wenn man bedenkt, was ich alles gemacht habe, ist Weiterlesen

EFD 2017-18

Die Wahrheit hinter den Klischees

In den vergangenen elf Monaten habe ich nun mit Freiwilligen aus aller Welt zusammen gelebt. Ich bin mir sicher, dass ich dadurch für die Zukunft einiges an sozialen Kompetenzen erlernt habe, vor allem was den Weiterlesen

EFD 2017-18

Freude ausstrahlen – EFD im Rifugio Re Carlo Alberto (Altersheim in Italien)

Mein EFD im Rifugio Re Carlo Alberto (Altersheim in Italien) Wir Freiwilligen am Rifugio Re Carlo Alberto sind für die Animation zuständig. Wir spielen mit den Gästen Karten, kochen, backen, basteln, singen, tanzen, gehen spazieren oder Weiterlesen