Ich bin jetzt schon fünf Monate hier und habe schon viele Eindrücke von der griechischen Kultur bekommen. Die Lebensweise war am Anfang schon ein kleiner Kulturschock für mich.

Siga-Siga

Die Griechen leben (zumindest in den ländlichen Orten) sehr entspannt. ζυγά-ζυγά (siga-siga, =“langsam-langsam“) nennen sie diese Lebensweise. Sogar auf der Arbeit geht es entspannt zu und Geschäfte, außer die, die Lebensmittel verkaufen, schließen zwischen 2 Uhr und 5 Uhr Nachmittags.

Die griechische Küche

Sie haben viel Olivenöl. Sehr viel Olivenöl. Und das tun sie auf die vielen herzhaften Gerichten die es gibt: z.B. Spanakopita („Spinatkuchen“), Moussaka oder Papuzakia (bedeutet „kleine Schuhe“ und sind mit Fleisch gefüllte Auberginen überbacken mit Käse).

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Spanakopita („Spinatkuchen“) gefüllt mit Feta

 

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Moussaka – Auflaufgericht bestehend aus Kartoffeln, gewürztem Hackfleisch und Bechamélsauce.

 

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Papuzakia – Auberginen gefüllt mit Hackfleisch und überbackenem Käse

 

Straßenverkehr in Griechenland

Der Straßenverkehr ist ziemlich chaotisch. Autos parken sehr oft in der zweiten Reihe (auch in engen Straßen) und so läuft der Verkehr langsamer ab. Auf sanierungsbedürftigen Straßen zwischen naheliegenden Dörfern fahren die Autos schon mal 80-100 km/h. Auch Busse fahren oft viel schneller als erlaubt und überholen Autos mit dieser Geschwindigkeit.
Dann gibt es noch die Situation bei der parkende Autos die Straßen verengt haben. Deutsche würden jetzt hinter den parkenden Autos warten bis der Gegenverkehr vorbei gefahren ist. Griechen nutzen die enge Lücke zwischen dem Gegenverkehr und den parkenden Autos um trotzdem vorbeizukommen.

Das Reisen mit Bussen muss man auch üben. Bushaltestellen gibt es manchmal mit Wartehäuschen und manchmal nur mit einem kleinen Schild, das man leicht übersieht. Und man findet dort keine Fahrpläne! Nur an größeren Busstationen mit Ticketschalter.

In den nächsten fünf Monaten werde ich ganz sicher noch weitere außergewöhnliche Situationen erleben.

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