Der große Traum rückt immer näher

Erst war es nur ein Gedanke im Hinterkopf. Immer dieses leise Flüstern: „Eigentlich willst du doch gar nicht studieren, du willst doch nochmal weg! Ins Ausland!“.
Dann wurde alles konkreter: Man überlegt sich, wo will man hin, was will man eigentlich machen. Ja, warum will man das eigentlich machen. Man setzt Prioritäten und einige Monate später sitzt man in Köln in dem ODI-Büro zusammen mit anderen jungen Menschen, die ebenfalls auf das leise Flüstern gehört haben und sich auf ein EFD vorbereiten.

Die Aufregung ist groß. Das merkt man allein schon an der Stimmung, die bei der Gruppe aufkommt, sobald das große Abenteuer Auslandsaufenthalt angesprochen wird. Und alle Vorfreude und Reiselust wird nur noch mehr angefeuert, als dann ehemalige EFDler von ihrem Aufenthalt erzählen.

Von den Tiefs, die genauso dazugehören, wie alle Hochs. Von den unglaublichen Orten, die sie entdeckt haben und den unglaubwürdigsten Geschichten, die sie erlebt haben.

Von einem neuen Leben, das man sich fernab der Heimat aufgebaut hat. Ganz auf sich allein gestellt. Das macht mir ein wenig Angst und gleichzeitig freue ich mich auf diese neue Herausforderung.

Sie erzählen von Menschen mit anderen Namen, anderen Geschichten, anderen Verhaltens- und Denkweisen. Neue Perspektiven auf die alltäglichsten Dinge, die einem die Welt bunter und heller erscheinen lassen.

Einmal von vorne anfangen, auf einem neuen, unbeschriebenen Blatt. Ich finde, diese Vorstellung reizt schon ziemlich und der Gedanke, sich jeden Tag neu erfinden zu können.

Jetzt sind es noch knapp 1,5 Monate. Dann geht es los in ferne Lande Ein paar Wochen und dann geht es los. Unglaublich!

Ich habe meinen Hinflug schon gebucht und auch mit meinem Projekt regen Kontakt.
Ich habe Informationen geschickt bekommen, wo alles-meine Aufgaben, die Anlage und das Projekt und alles- haargenau beschrieben wurden und doch scheint all das noch Millionen Welten entfernt.

Jetzt habe ich Hummeln im Hintern und kann kaum erwarten, dass es endlich losgeht.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Related Posts

EFD 2018-2019

Der Beginn einer Zeit voller Erfahrungen

Vorab: Bevor ich offiziell den Bericht meines Europäischen Freiwilligendienstes starte, möchte ich sagen, dass der Sommer nach meinem Abi und die letzten Tage in Deutschland mit allen meinen Freunden und meiner Familie definitiv einer der Weiterlesen

EFD 2018-2019

Café con neues Land, neue Sprache & neuen Erfahrungen

Soo, die ersten zwei Wochen meines EFDs sind vergangen. Dafür, dass sie tatsächlich wie im Flug vergangen sind, ist ganz schön viel passiert, auch wenn man beim Anblick der Café Solo schlürfenden Canarios anderes vermuten Weiterlesen

Alexandra in Nordirland

An einem Ort, den niemand kennt.

Ich lebe nun mittlerweile ca. 6 Wochen in der kleinen Stadt Carrickfergus in Nordirland. Zum besseren Verständnis: er liegt mit dem Zug ca. 20 min von Belfast entfernt und direkt am Meer und er hat Weiterlesen